Mineralische Fassadenfarben

Grundsätzlich bestehen mineralische Fassadenfarben, wie jede andere Farbe auch, aus drei Bestandteilen.

  • – Bindemittel
  • – Pigmente
  • – Füllstoffe / Additive.

Die Füllstoffe / Additive unterscheiden sich zwar von Farbe zu Farbe, haben aber keine besondere Bedeutung bei den Unterschieden zwischen organischen und anorganischen (mineralischen) Farben.

Bei den Pigmenten und Bindemitteln ist dies anders. Die Pigmente in herkömmlichen, organischen Farben werden meistens aus organischen Rohstoffen gewonnen. Da organische Rohmaterialien nicht extrem haltbar sind verlieren diese Farben jedoch mit der Zeit ihre Leuchtkraft und verblassen. Anders bei mineralischen Pigmenten. Diese werden, wie der Name vermuten lässt, aus Mineralien gewonnen. Dadurch, dass sie anorganisch sind kommt es zu keinem Verblassen der Farben. Mineralische Fassadenfarben sind also sehr farbbeständig!

Auch bei den Bindemitteln gibt es einen großen Unterschied zwischen organischen und mineralischen Farben. Bei herkömmlichen Farben werden Kunststoffdispersionen oder Siliconharzemulsionen als Bindemittel verwendet. Diese Bindemittel „kleben“ vereinfacht gesagt die Farbe an die Wand. Bei mineralischen Bindemitteln (wie zB Kaliumsilikat) geht das Mittel eine chemische Bindung mit dem Untergrund ein. Die Bindemittel in den mineralischen Farben reagieren also mit dem Untergrund, wodurch sich eine unlösbare Verbindung zwischen Farbe und Wand bildet. Dadurch erhöht sich natürlich die Haltbarkeit des Anstriches, da die mineralischen Fassadenfarben, im Gegensatz zu den herkömmlichen Farben, effektiver mit dem Untergrund verbunden sind.

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